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Kolping Bubenreuth

„Für Christen ist nicht nur der Himmel eine gemeinsame Heimat, sondern auch die Erde, wo sie nämlich zusammen sind.“ Adolph Kolping

Diese Worte des Gesellenvaters Adolph Kolping versucht auch die Kolpingsfamilie Bubenreuth umzusetzen und wahr zu machen. Als kleinste Einheit in der weltweiten Organisation des Kolpingwerkes verstehen wir uns als familiäre und lebensbegleitende katholische Gemeinschaft zur Entfaltung eines jeden Einzelnen in der sich ständig erneuernden Gesellschaft.

Als Kolpingmitglieder versuchen wir uns entsprechend unseren Fähigkeiten im Arbeitsleben, aber auch in der Kirche und die Gesellschaft einzubringen. Dies zeigt sich besonders bei den vielfältigen Treffen und Veranstaltungen, die immer offen sind auch für Nichtmitglieder!

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über uns, unsere Veranstaltungen, über Adolph Kolping, das Kolpingwerk die Mitglieder und unsere örtlichen Aktivitäten

Geschichte

Unsere Kolpingsfamilie wurde am 22.6.1956 gegründet. Bei der Gründungsversammlung waren 11 Mitglieder anwesend. Kaplan Pilz wurde zum Präses und Josef Brandner zum Senior des neugegründeten Vereins gewählt.

Die Anfänge reichen aber weiter zurück, denn der größte Teil der Gründungsmitglieder bestand aus Heimatvertriebenen aus Schönbach im Egerland, die in Bubenreuth eine neue Heimat fanden. Ihr Gesellenverein (früherer Name der Kolpingfamile) wurde vor 80 Jahren am 13.4.1924 in Schönbach gegründet.

Wie in einer Familie sind bei uns alle Altersgruppen vertreten. Wir freuen uns über jeden Familienzuwachs. Besonders freuen wir uns über unsere neue Gruppe „ Junge Familien“. Lesen Sie unser Programm, wenn Ihnen etwas gefällt, kommen Sie ganz einfach zu uns. Gäste sind in unserer „Familie“ jederzeit willkommen.

Adolph Kolping und sein Werk

Wer steckt hinter der Kolpingsfamilie? Der Priester und Sozialreformer Adolph Kolping, hat vor rund 150 Jahren den „Katholischen Gesellenverein“- das heutige Kolpingwerk – gegründet.

Adolph Kolping wurde am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln als 4. Kind einer Schäferfamilie geboren und wuchs in sehr bescheidenen Lebensverhältnissen auf.Wer steckt hinter der Kolpingsfamilie? Der Priester und Sozialreformer Adolph Kolping, hat vor rund 150 Jahren den „Katholischen Gesellenverein“- das heutige Kolpingwerk – gegründet.

Ein unbändiger Wissensdurst und die Eignung zum Erwerb höherer Bildung waren zwar vorhanden, die familiären Verhältnisse ließen einen solchen Weg jedoch nicht zu. Nach dem Schulbesuch erlernte Kolping das Schuhmacherhandwerk und übte seinen Beruf auch mehr als zehn Jahre aus, jedoch immer geprägt von dem Wunsch, doch noch zu studieren und Priester zu werden.

Mit 23 Jahren wagte er den entscheidenden Schritt und bezog als erwachsener Schüler das Marzellengymnasium in Köln – sicher kein leichter Schritt. Obwohl ihn Krankheit und die Sorge um den eigenen Lebensunterhalt immer wieder zurückwarfen, konnte er die Schulzeit mit seiner ungeheuren Energie in sehr kurzer Zeit hinter sich bringen und im Sommer 1841 sein theologisches Studium beginnen, das ihn an die Universitäten München und Bonn führte und im Kölner Priesterseminar seinen Abschluß fand.

Nach der Priesterweihe in der Minoritenkirche zu Köln am 13.April 1845 wurde er nach Elberfeld berufen, wo er den von dem Lehrer Johann Gregor Breuer gegründeten Gesellenverein kennenlernte.

Die Arbeit in diesem Verein – 1847 wurde er zum Präses gewählt – sollte für Kolping zur Lebensaufgabe werden. Hatte er zuvor geplant, sich einer wissenschaftlichen Tätigkeit zu widmen, erkannte er in seinem Wirken mit und für diese jungen Menschen seine eigentlliche Berufung.

Durch seine jahrelange Tätigkeit als Geselle war er mit den großen Problemen dieser Menschen vertraut wie kaum ein anderer und widmete sich von nun an voll jenen, denen er seine Heimat geben wollte. Im Jahre 1849 wurde er Domvikar in Köln – von hier aus setzte er sich mit allen Kräften durch sein persönliches Tun, durch Reisen und Artikel für die Ausbreitung des Katholischen Gesellenvereins ein.

Während Karl Marx sein „Kommunistisches Manifest“ verbreitete, dessen Grundideen sich im Glauben an eine sichere Zukunft ohne Gott, aus eigener Menschenkraft erschöpften, setzte Adolph Kolping auf die Kraft der Religion und des Glaubens. Aus ihnen sollten die jungen Menschen Mut und Hoffnung für die Bewältigung des Alltags und eine Antwort auf die Sinnfrage des Lebens erhalten.

Er vertraut tiefgläubig auf seinen Schöpfer und die Macht des Gebetes, von dem er in Sprachbildern seiner Zeit sagt, „Gebet und Opfer sind unsere ersten und nächsten Waffen, sie bewegen auch die Welt!“ Vor allem durch seine Arbeit als Publizist und Volksschriftsteller erwarb er sich in der Bevölkerung breite Anerkennung.

Sein Vorbild, sein rastloses Mühen und seine gütige Art waren der Grund dafür, dass sein Werk sich rasch ausbreitete und 1865 bereits über 400 Gesellenvereine mit mehr als 30 000 Mitgliedern in zahlreichen Ländern Europas und Übersee verzeichnete.Er war „Apostolischer Notar“ und „Päpstlicher Geheimkämmerer“ und der unermüdliche Einsatz Adolph Kolpings – seit 1862 Rektor der Kölner Minoritenkirche – dies alles zehrte an seiner ohnehin angegriffenen Gesundheit. Noch nicht einmal 52 Jahre alt, starb er am 04. Dezember 1865.

Die Person Adolph Kolpings prägt bis heute mit ihrem Denken und Handeln, mit ihrer Spiritualität die Arbeit des Kolpingwerkes, das derzeit in 57 Ländern der Erde mit etwa 6000 Kolpingsfamilien rund 500 000 Mitgliedern vertreten ist. Vor allem die Gründerpersönlichkeit des Priesters Kolping ist in seinem Werk lebendig wie in kaum einem anderen Verband und wird von den Mitgliedern als Vorbild für ihr eigenes Leben akzeptiert.

Adolph Kolping, einer der katholischen Sozialreformer der ersten Stunde, hatte sich ganz bewußt einer gesellschaftlichen Gruppe zugewandt, den Handwerksgesellen. Mit ihnen verband ihn nicht nur seine eigene Erfahrung als Schuhmachergeselle, sondern diese Gruppe stellte zu jener Zeit auch die größte Gruppe der Arbeiterschaft dar, die von der industriellen Revolution und dem damit einhergehenden sozialen Wandel in besonderer Weise betroffen war.

Mit der Umbenennung des „katholischen Gesellenvereins“ in „Deutsche Kolpingsfamilie“ im Jahre 1933 wurde einmal der Veränderung der gesellschaftlichen und sozialen Situation Rechnung getragen und zum anderen der entscheidende Schritt des Kolpingwerkes zur einer Generationen übergreifenden Gemeinschaft vollzogen. Das Programm des Kolpingwerkes formuliert knapp und treffend die wesentlichen Elemente, die für das Verständnis und die Arbeit des Kolpingwerkes heute von Bedeutung sind: „Das Kolpingwerk ist die von Adolph Kolping geschaffene und geprägte familienhafte und lebensbegleitende katholische Bildungs- und Aktionsgemeinschaft zur Entfaltung des Einzelnen in der ständig zu erneuernden Gesellschaft.“ Kolping selbst legte ein besonderes Augenmerk auf die persönliche Tüchtigkeit des Menschen in allen Lebensbereichen.

Sehr deutlich hebt er den Zusammenhang von Religion und sozialem Leben hervor, wenn er sagt: „Es gibt keinen Punkt, keine Seite, kein einziges Verhältnis des Lebens, welches nicht nach den Grundsätzen des Christentums gerichtet und behandelt werden soll.“

Verschiedene Einrichtungen helfen bei der Umsetzung dieser Ziele, so z.B. die bekannten etwa 260 Kolpinghäuser, die – ursprünglich von Kolping selbst als Wohnheim und Bildungsstätten für die Gesellen konzipiert – bis heute ihre Bedeutung, wenn auch mit abgewandelten Zielvorstellungen, behalten haben.

Schneller wirtschaftlicher Wandel und wachsende Berufsnot vieler junger Menschen stellten die Verantwortlichen des Kolping-Bildungswerkes vor immer neue Herausforderungen, auf die flexibel reagiert werden mußte. Hierzu dienen etwa 200 Einrichtungen z.Z.:

Programme für lernbehinderte Jugendliche und Langzeitarbeitslose gehören ebenso dazu, wie Kurse für die berufliche Integration von Spätaussiedlern oder für die Wiedereingliederung von Straffälligen. Daneben werden Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung wie Sprachkurse, Computer - Kurse, Kurse in Unternehmensführung usw. organisiert und dort durchgeführt.

Nicht zuletzt gewinnt der Bereich der Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern in Mittel- und Osteuropa zunehmend an Bedeutung, ebenso wie das Engagement für die ärmeren Länder der Welt. Internationale Solidarität ist eine Selbstverständlichkeit Kolpingwerk und führt dazu, daß seit den 60- er Jahren mit Millionen an Geld - und Sachspenden beim Aufbau von Selbsthilfeprojekten mitgewirkt wurde. Dazu kommt eine mit Geld nicht aufzuwiegende Unterstützung durch das Gebet und die Freundschaft aller Mitglieder im Internationalen Kolpingwerk.

Neben diesen großen Aufgaben prägen viele Initiativen auf örtlicher und regionaler Ebene in den unterschiedlichsten Bereichen die Arbeit der Kolpingsfamilien und ihrer Mitglieder, soziale und geistige Nöte in ihrem Umfeld zu erkennen und versuchen, sie zu lindern oder zu lösen. Wie schon zu Lebzeiten Adolph Kolpings wird auch im heutigen Kolpingwerk nach der Maxime gehandelt, dass Lösungen für die Probleme der Zeit immer orts - und menschennah gefunden werden müssen - ganz im Sinne Kolpings, der sagt:

„Die Nöte der Zeit werden euch zeigen, was zu tun ist.“

Für mehr Informationen zu Adolph Kolping und zu seinem Wirken, zur Geschichte des Kolpingwerkes, dem Leitbild und der Verbandsstruktur klicken sie bitte auf die angegebenen Links:

Alle Informationen zu Kolping und dem deutschen Kolpingwerk: http://www.kolping.de
Zur Geschichte des Kolpingwerkes: https://www.kolping.de/ueber-uns/geschichte/
Zu Kolping heute und der Verbandsstruktur: https://www.kolping.de/ueber-uns/verbandliche-untergliederungen/
Zum Leitbild des Kolpingwerkes: https://www.kolping.de/ueber-uns/leitbild/
Kolping Diözesanverband Bamberg: http://www.kolpingwerk-bamberg.de/

Kolping Vorstand 2024

Personalien

  • Erster Vorstand: Agnes Eger
  • Präses: N.N.
  • Zweiter Vorstand: Tassilo Schäfer
  • weitere Vorstandsmitglieder: Philipp Eger, Fabian Eichler
  • Schriftführer: Dominika Buchmann
  • Kassier: Bastian Braun
  • Jugendvorstand: Fidelius Buchmann
  • E-Mail: info@kolping-bubenreuth.de

Familienwahlrecht

Die Kolpingsfamilie Bubenreuth hat in ihrer Satzung das „allgemeine Wahlrecht von Geburt an“ umgesetzt.

Zur Kolpingsfamilie Bubenreuth zählen inzwischen 135 Bubenreuther Kinder, Männer und Frauen im Alter zwischen 5 Monaten und 84 Jahren. Wir Kolpinger verstehen uns damit fast schon von selbst als familienhafte Gemeinschaft. Ein wichtiges Anliegen der Kolping-Idee wird damit deutlich: wir sind eine Weggemeinschaft der Generationen.

Wie in einer Familie versuchen wir, die Bedürfnisse der einzelnen Mitglieder ernst zu nehmen und gemeinsames Handeln als Bereicherung für unser Leben zu erfahren.

Weitere Ansatzpunkte finden wir in unserem Leitbild auch unter dem Anspruch „Anwalt für Familien“ zu sein. Angesichts des demografischen Wandels und den damit einher gehenden Problemen einer kaum mehr realistischen Generationengerechtigkeit, beschäftigt uns schon einige Jahre das Thema „Wahlrecht von Geburt an“.

Im Jahr 2005 haben wir den Juristen Dr. Kurt Peter Merk zu einem Diskussions- und Informationsabend eingeladen. Fazit: Das „Wahlrecht von Geburt an“ ist die logische, konsequente und erforderliche Ergänzung unseres demokratischen aufgebauten Staates. Sehr aufmerksam haben wir daraufhin die Auseinandersetzung mit dem Thema innerhalb des Kolpingwerkes und in der „großen“ Politik, u.a. im Bundestag verfolgt. Leider haben die Diskussionen und Resolutionen zu keinem greifbaren Ergebnis geführt. Im November 2009 war für uns die Entscheidung jedoch klar – frei nach Adolph Kolping „die Tat ziert den Mann“ (und heute eben auch: Frau und Kind): Die Hauptversammlung unserer Kolpingsfamilie entschied sich einstimmig dafür, das „Wahlrecht von Geburt an“ einzuführen.

Wir sind damit einigen Kolpingsfamilien gefolgt, die den Schritt vor uns „gewagt“ haben und wir hoffen, dass sich nicht nur viele örtliche, sondern auch überregionale Einrichtungen in Zukunft anschließen.

Das „Wahlrecht von Geburt an“ in einer Kolpingsfamilie umzusetzen hat natürlich keine staatstragende Bedeutung, das ist uns durchaus bewusst. Es kann und soll aber ein Zeichen sein, wie wichtig uns dieses „Allgemeine Wahlrechts von Geburt an“ für unser Land, vor allem für das zukünftige Zusammenleben, ist. Und, ein weiterer wichtiger Aspekt: es soll zeigen, dass es machbar ist. Viele Kritiker verlieren sich in verfassungs- und verfahrensrechtlichen Fragestellungen. Erstere zu prüfen ist sicher erforderlich, letztere vorzuschieben ist eher bequem.

Vielleicht vermissen Sie auf dieser Seite nun eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Thema selbst. Wir sind der Meinung, dass das Internet viele und fundierte Informationen bereit hält. Auf einige möchten wir hier gerne verweisen:

Kolping_Theaterplakat_2026

Theatergruppe

Kolping macht Theater!
Frage: Immer?
Antwort: Nein, aber einmal im Jahr und zwar immer kurz vor Ostern.

Vor mehr als 25 Jahren scharte sich eine kleine Gruppe um Agnes Eger, um Theater zu spielen. Erst wurden Einakter und 5-Minuten-Stücke an Pfarrfamilienabenden gespielt, aber dann wagte man sich schon sehr bald an abendfüllende Stücke. Die kleine Gruppe fasst mittlerweile 20 Personen. Hinzu kommen noch zahlreiche Helfer. Gespielt wird alles – Boulevardstücke, Bauerntheater, modern konservativ… Anspruch: lustig, unterhaltsam, humorvoll.

2008 feierten wir unser 25 jähriges Jubiläum!
Seit 2008 wird die Theatergruppe von Barbara Blahut und Martin Zeiler geleitet.

  • 2006: Der wahre Jakob
  • 2007: Der Bräutigam meiner Frau
  • 2008: Die blaue Maus
  • 2009: Jackpot-Charlie, der Lottomillionär
  • 2010: Baby wider Willen von Bernd Gombold
  • 2011: Power Paula von Ulla Kling
  • 2012: Schaut doch mal vorbei von Ulla Kling
  • 2023: Ein verrücktes Seniorenhaus (von Walter G. Pfaus)
  • 2025: Ach du lieber Gott (von Cornelia Willinger)
  • 2026: Der große Jaffar (von William Miles)
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Familienkreis

In unserer Kolpingsfamilie hat sich in den letzten Jahren ein sehr aktiver Familienkreis zusammengefunden.

Das aktuelle Programm reicht von familienpolitischen Themen über pädagogisch-praktische Angebote bis hin zur gemeinsamen Freizeitgestaltung.

Diese Vielfalt ist möglich, weil sich Vorbereitung und Umsetzung der Angebote auf viele Schultern verteilen und somit auch viele unterschiedliche Interessen angesprochen werden können. Hier ist Initiative gefragt: Nicht nur mitmachen, sondern auch mal eine Aktion vorbereiten! Die Kolpingsfamilie versteht sich dabei als Moderator und Fundament, nicht als „Verein“, der Mitglieder einwirbt – wenngleich wir uns über Zuwachs natürlich besonders freuen.

Durch alle Veranstaltungen ziehen sich als „roter Faden“ unsere christlichen Wurzeln (katholisch wie evangelisch), sei es als intensive Vorbereitung eines Kindergottesdienstes, bei der Themenauswahl oder einfach nur als Abendgebet am Lagerfeuer.

Unser Programm ist eng mit den Terminen der Kolpingsfamilie verknüpft. Wir haben deshalb hier keine eigene Progammübersicht, sondern eine gemeinsame Vorschau. Wer gerne mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen mal reinzuschauen oder einfach mit uns Kontakt aufzunehmen.

Ansprechpartner
Fabian Eichler, Tel.: 09131 / 5335390 und
Gitti Hößl, Tel.: 09131 / 203773
oder unter familienkreis@kolpingsfamilie-bubenreuth.de 

Satzung